HACCP-Schädlingsbekämpfung für Lebensmittel

Schädlingsbekämpfung in der Lebensmittelindustrie ist keine gelegentliche Maßnahme, sondern ein durchgehend betriebenes, dokumentiertes Programm. IFS und BRCGS verlangen gleichermaßen ein Monitoringnetz, einen Lageplan, planmäßige Kontrollen und nachvollziehbare Protokolle. Diese Dokumentation erstellt und führt die ARZÉN Kft. vollständig.

Lebensmittelindustrie

Typische Herausforderungen

Diese Situationen entscheiden, wie das Programm für Ihren Standort aufgebaut wird – wir sehen sie uns bei der Begehung als Erstes an.

  1. Das Audit prüft die Dokumentation, nicht nur das Vorhandensein von Schädlingen

    1Das Audit prüft die Dokumentation, nicht nur das Vorhandensein von Schädlingen

  2. Die Produktion darf während der Behandlung nicht stillstehen

    2Die Produktion darf während der Behandlung nicht stillstehen

  3. In lebensmittelberührenden Zonen ist der Mitteleinsatz eingeschränkt

    3In lebensmittelberührenden Zonen ist der Mitteleinsatz eingeschränkt

  4. Mit dem Rohmaterial besteht ständige Einschleppungsgefahr

    4Mit dem Rohmaterial besteht ständige Einschleppungsgefahr

  5. Fehlender Perimeterschutz mindert die Wirksamkeit des Innenraumprogramms

    5Fehlender Perimeterschutz mindert die Wirksamkeit des Innenraumprogramms

Das Audit sucht nicht den Schädling

Bei Lebensmittelaudits ist im Themenbereich Schädlingsbekämpfung die häufigste Abweichung nicht der Fund eines Schädlings, sondern der fehlende Nachweis, dass das Programm funktioniert: Der Lageplan fehlt, frühere Protokolle sind nicht vorhanden, oder es gibt keine Datenreihe, aus der die Wirkung der Maßnahmen ersichtlich wäre.

Aus dieser Sicht ist Schädlingsbekämpfung in erster Linie eine Dokumentationsaufgabe, die auch eine fachliche Ausführungsseite hat – nicht umgekehrt.

Was genau erwartet ein Audit von der Schädlingsbekämpfungsdokumentation? Das erläutern wir ausführlich in unserem Leitfaden zu den HACCP-Anforderungen an die Schädlingsbekämpfung.

Was muss die Schädlingsbekämpfungsdokumentation enthalten?

  • Schriftliches Schädlingsbekämpfungsprogramm – mit den behandelten Zonen, der Methode und der Häufigkeit
  • Lageplan mit nummerierten Monitoring- und Köderpunkten
  • Kontrollprotokolle rückwirkend, datiert
  • Fangdaten und Trendauswertung je Zone
  • Sicherheitsdatenblätter für jedes verwendete Mittel
  • Kopien der Zulassungen – der Mittel und des Unternehmens
  • Dienstleistungsvertrag und Regelung der Ansprechpartner

Zonenbasierter Ansatz

Der Betrieb ist kein homogenes Umfeld. Wareneingang, Produktionsbereich, Verpackung, Fertigwarenlager und Sozialräume tragen unterschiedliche Risiken und lassen unterschiedliche Mittel zu.

In lebensmittelberührenden Hochrisikozonen ist der Einsatz von Giftködern in der Regel nicht zulässig. Hier arbeiten mechanische Fanggeräte, Klebefallen-Monitore und UV-Insektenfallen.

Am Perimeter – der äußeren Linie des Gebäudes – schaffen verschließbare Köderstationen Schutz, bevor der Nager überhaupt eindringt.

Diese Schichtung fordert das Audit unter dem Begriff „Perimeterschutz“ ein.

Terminplanung ohne Produktionsstillstand

Wir terminieren die Behandlungen in Schichtpausen, am Wochenende oder in geplanten Wartungsfenstern. Die Methode wählen wir so, dass die Wiederbetretungsfrist in das Zeitfenster passt und die Flächen vor dem Wiederanlaufen der Produktion nutzbar sind.

Unsere Referenzen in der Branche

Zu unseren Partnern zählen Betriebe der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Futtermittelmischwerke, Mühlen und Schnellrestaurant-Ketten – darunter die Sano-Modern Takarmányozás Kft., die Reckitt Benckiser Kft. und die TB. One Kft., die die McDonald’s-Restaurants betreibt.

Häufige Fragen

Was prüft ein IFS- oder BRCGS-Audit im Bereich Schädlingsbekämpfung?

Ob ein schriftliches Schädlingsbekämpfungsprogramm existiert, ob ein Lageplan mit nummerierten Monitoringpunkten vorliegt, ob die Kontrollprotokolle rückwirkend vorhanden sind, ob die Sicherheitsdatenblätter und Zulassungen der verwendeten Mittel verfügbar sind, und ob aus den Trenddaten die Funktionsweise des Programms und die Wirkung der Maßnahmen ersichtlich ist.

Wer verantwortet das Schädlingsbekämpfungsprogramm, der Dienstleister oder der Betrieb?

Die Verantwortung liegt beim Betrieb; Aufgabe des Dienstleisters ist die fachgerechte Ausführung und Dokumentation. Deshalb ist wichtig, dass das vom Dienstleister übergebene Material für sich allein beim Audit vorgelegt werden kann, und dass der Betrieb einen Verantwortlichen benennt, der das Programm nachverfolgt.

Darf Nagetierköder im Produktionsbereich eingesetzt werden?

In lebensmittelberührenden und Hochrisikozonen ist der Einsatz von Giftködern in der Regel nicht zulässig. In diesen Zonen setzen wir mechanische Fallen und Klebefallen ein; Köder bringen wir nur am äußeren Perimeter des Gebäudes, in verschließbaren Köderstationen, aus.

Weitere Leistungen