Die Natur des logistischen Risikos
Das Schädlingsrisiko eines Lagers hängt in erster Linie nicht von der gelagerten Ware ab, sondern vom Verkehrsaufkommen. Jede eingehende Fracht, jede Palette und jeder Container ist ein potenzieller Einschleppungsweg, und die Verladetore stehen den größten Teil des Tages offen.
Deshalb liegt der Schwerpunkt der Bekämpfung auf dem Perimeter und den Toren, nicht im Innern des Lagers.
Perimeterschutz
An der Außenlinie des Gebäudes steht ein Netz verschließbarer Köderstationen, dichter in der Nähe der Tore, des Abfalllagerplatzes und der Kanalschächte. Dazu gehört die Pflege eines vegetationsfreien Streifens rund um das Gebäude – bis an die Wand herangewachsene Vegetation bietet unmittelbar neben dem Gebäude Verstecke.
Torüberwachung
An den Verladetoren installieren wir ein dichteres Punktnetz, denn hier ist die Datenlage am wertvollsten: Steigt der Fang an einem bestimmten Tor dauerhaft an, deutet das auf den technischen Zustand des Tores oder sein Umfeld hin.
Umgang mit großer Grundfläche
In einem mehrere zehntausend Quadratmeter großen Lager arbeitet das Punktnetz in Zonen unterteilt. Die Auswertung erfolgt je Zone, sodass sich ein Anstieg des Schädlingsdrucks einem Ort zuordnen lässt und nicht in den Gesamtzahlen des ganzen Lagers untergeht.
Dokumentation für Lieferantenaudits
IFS Logistics und BRCGS Storage & Distribution verlangen dieselbe Dokumentation wie die Lebensmittelstandards: Lageplan, Protokolle, Trenddaten, Sicherheitsdatenblätter. All das erstellen wir vollständig.
Was genau erwartet ein Audit von der Schädlingsbekämpfungsdokumentation? Das erläutern wir ausführlich in unserem Leitfaden zu den HACCP-Anforderungen an die Schädlingsbekämpfung.





