Sie lebt im Gebäude, nicht nur zu Besuch
Anders als die Ratte verbringt die Hausmaus oft ihren gesamten Lebenszyklus innerhalb des Gebäudes: Dort nistet sie, dort ernährt sie sich, und ihr Aktionsradius beträgt meist nur wenige Meter rund um das Nest. Das hat zwei Folgen.
Die erste: Der Perimeterschutz – gegen die Ratte das wirksame Mittel – fängt sie allein nicht. Das Punktnetz muss dicht im Innenraum liegen, angepasst an den Aktionsradius.
Die zweite: Das Verschließen der Eintrittsstellen zählt besonders. Die Maus passt durch einen Spalt von wenigen Millimetern, und in den meisten Gebäuden sind diese Spalten bekannt und lassen sich schließen – Leitungsdurchführung, Spalt unter der Tür, Lüftungsgitter, Kabeleinführung.
Woran man sie erkennt
- Kot – reiskorngroß, dunkel, spitz zulaufend. Daran lässt sich die Maus am leichtesten von der Ratte unterscheiden: Deren Kot ist deutlich größer und stumpf endend.
- Nagespuren – an Verpackung, Kabel, Isolierung. Die Maus nagt fortlaufend, weil ihre Schneidezähne ein Leben lang wachsen.
- Nestmaterial – klein zernagtes Papier, Textil, Dämmmaterial in versteckten Räumen: unter Maschinensockeln, in der Zwischendecke, zwischen Paletten.
- Geräusch – nächtliches Kratzen in der Zwischendecke oder in der Wandkonstruktion.
Im Betrieb
Die Sichtkontrolle ist hier das schwächste Mittel: Bis ein lebendes Tier zu sehen ist, hat sich die Population bereits etabliert. Die ARZÉN Kft. setzt deshalb auf ein Netz ständiger, nummerierter Monitoringpunkte, das nach Plan kontrolliert wird, und zeigt anhand des Trends der Fangdaten, in welcher Zone sich der Schädlingsdruck verstärkt.
Rund um Flächen mit Lebensmittelkontakt und in Hochrisikozonen ist der Einsatz von Giftködern meist nicht zulässig – in diesen Bereichen setzen wir mechanische Fallen und Klebefallen ein.
Beim Einfamilienhaus
Bei einem Einfamilienhaus mit Garten schließen wir den Vertrag auch direkt mit dem Eigentümer. Die praktische Reihenfolge ist auch dort dieselbe: zuerst das Verschließen der Eintrittsstellen und die Beseitigung der Nahrungsquelle, danach die Auslage der Köder oder Fallen. In umgekehrter Reihenfolge muss die Behandlung erneut begonnen werden.







