Ungezieferbekämpfung, Holzwürmer, Holzschutz

Als Ungezieferbekämpfung bezeichnen wir Maßnahmen gegen Schädlinge in Betrieben, Einrichtungen und Wohngebäuden, die außerhalb der klassischen Insekten- und Nagetierbekämpfung liegen: holzschädigende Insekten, Milben und feuchtigkeitsgebundene Gliederfüßer. Holzwurmbekämpfung und Holzschutz sind auch im Einfamilienhaus häufige Aufgaben. Die ARZÉN Kft. wählt die Technologie nach der Artbestimmung und dokumentiert die Behandlung.

Ungezieferbekämpfung

Was verbirgt sich hinter der Ungezieferbekämpfung?

Die Ungezieferbekämpfung ist in der Fachpraxis ein Sammelbegriff: Er umfasst Maßnahmen, die sich nicht der klassischen Insekten- oder Nagetierbekämpfung zuordnen lassen. Es handelt sich meist um Schädlinge, die an eine bestimmte Konstruktion, ein Material oder eine Quelle gebunden sind.

Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet das Wort oft etwas anderes: Viele nennen die Ratten- und Mäusebekämpfung „Ungezieferbekämpfung“. Wenn Sie danach suchen, sind Sie hier richtig – wir übernehmen auch die Nagetierbekämpfung, in Betrieben, Einrichtungen, auf kommunalen öffentlichen Flächen, im Kanalnetz und im Einfamilienhaus, mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Holzschädigende Insekten

Bekämpfung von Insekten, die sich in der Holzkonstruktion – Dachstuhl, Balkenwerk, Holzverkleidung – ansiedeln, meist Holzwürmer und Bockkäfer (darunter der Hausbock). Der Schaden wird oft erst sichtbar, wenn die Tragfähigkeit der Konstruktion bereits nachgelassen hat, deshalb ist die frühzeitige Erkennung wichtig. Die Technologie richtet sich nach Material, Größe und Zugänglichkeit der Konstruktion.

Milben und von Vögeln stammende Schädlinge

Die Vogelmilbe und die Vogellaus ziehen aus einem verlassenen Vogelnest ins Gebäudeinnere ein. In diesen Fällen ist die Behandlung nur zusammen mit der Beseitigung der Quelle dauerhaft wirksam: Das Nest muss entfernt werden, und die Ansiedlung muss mit physischen Mitteln (Vergitterung, Vogelabwehrspikes) verhindert werden.

Feuchtigkeitsgebundene Schädlinge

Das Auftreten von Silberfischchen, Kellerasseln und Hundertfüßern weist in der Regel auf ein Feuchtigkeitsproblem hin. Auch hier liegt die dauerhafte Lösung in der Bausubstanz: Ohne Beseitigung der Feuchtigkeitsquelle bleibt die Behandlung nur vorübergehend wirksam.

Ablauf

Wir beginnen in jedem Fall mit der Artbestimmung, da sie die Technologie festlegt. Es folgen die Identifizierung der Quelle, die Behandlung und – wo für ein dauerhaftes Ergebnis nötig – die Übergabe baulicher Empfehlungen zur Vorbeugung.

Häufige Fragen

Warum ist die genaue Artbestimmung wichtig?

Weil sich die wirksame Technologie je nach Art unterscheidet. Gegen einen holzschädigenden Insektenbefall ist zum Beispiel eine Injektions- oder Begasungsbehandlung angezeigt, während bei einem Milbenbefall die Behandlung ohne Entfernung der Quelle – meist ein Vogelnest oder eine verlassene Nisthöhle – wirkungslos bleibt.

Was ist bei Vogelmilben-Befall zu tun?

Die Vogelmilbe zieht aus dem Vogelnest ins Gebäude, sobald die Vögel das Nest verlassen. Die Behandlung allein reicht nicht: Das Nest muss entfernt werden, und mit Vergitterung und Vogelabwehrspikes muss eine erneute Ansiedlung verhindert werden. Das empfehlen wir zusammen mit dem Einsatz.

Mit „Ungezieferbekämpfung“ meine ich eigentlich Rattenbekämpfung – bin ich hier richtig?

Ja. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird oft die Nagetierbekämpfung darunter verstanden, und die übernehmen wir ebenfalls: Ratten- und Mäusebekämpfung in Betrieben, Einrichtungen, auf kommunalen öffentlichen Flächen, im Kanalnetz und im Einfamilienhaus, mit jahrzehntelanger Erfahrung. Die Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite zur Nagetierbekämpfung.

Führen Sie Behandlungen auch in denkmalgeschützten Gebäuden durch?

Ja. Bei der Bekämpfung holzschädigender Insekten passen wir die Technologie an das Material der Konstruktion und die denkmalschutzrechtlichen Auflagen an und stimmen den Einsatz vorab mit dem Betreiber ab.

Weitere Leistungen